Ein Beispiel für eine Etikettenanwendung mit Servomotoren
31. Juli 2018|
Ansicht:1172Die vierte Anwendung umfasst einen Servomotor, der die Geschwindigkeit eines Etikettenvorschubmechanismus steuert. Dieser zieht vorgedruckte Etiketten von einer Rolle und klebt sie auf Pakete, die auf einem kontinuierlichen Fördersystem am Etikettiermechanismus vorbeibewegt werden. Die Rückmeldesignale werden von einem Encoder zur Anzeige der Förderbandposition, einem Drehzahlgenerator zur Anzeige der Förderbandgeschwindigkeit und einem Sensor zur Anzeige der Passermarke auf jedem Etikett bereitgestellt. Das Servopositionierungssystem wird von einem Mikroprozessor gesteuert, der das Fehlersignal setzt, und einem Servoverstärker, der die Stromsignale an den Servomotor liefert. Diese Anwendung ist in Abb. 11-93 dargestellt.
Die fünfte Anwendung ist in Abb. 11-94 dargestellt und zeigt eine Reihe von Verpackungsanlagen, die als drei separate Maschinen arbeiten. Der Taktzyklus jeder Station des Verpackungssystems ist unabhängig von den anderen. Das Verpackungssystem besteht aus einem Zuführband, einem Positionierband und einer Verpackungsstation. Zuführband und Verpackungsstation sind mechanisch miteinander verbunden, sodass sie mit gleicher Geschwindigkeit laufen. Die Position der Pakete auf der Verpackungsstation muss streng kontrolliert werden, damit sie sich nicht zu nahe kommen. Ein Metallstück, ein sogenannter Mitnehmer, ist an bestimmten Punkten mit dem Förderband der Verpackungsstation verbunden, um sicherzustellen, dass jedes Paket in Position bleibt. Am Anfang des Positionierbands ist ein Sensor angebracht, der die Vorderkante des Pakets erkennt, wenn es auf das Positionierband läuft. Ein zweiter Sensor am unteren Ende des Verpackungsbands erkennt die Mitnehmer. Beide Sensorsignale werden an den Servomotor gesendet, um die Geschwindigkeit des Positionierbands so anzupassen, dass jedes Paket beim Einlaufen auf das Verpackungsband mit einem der Mitnehmer ausgerichtet ist. Diese Anwendung zeigt, dass der Servopositionierungsregler eine Vielzahl unterschiedlicher Signale von mehr als einem Sensor verarbeiten kann, da der Regler einen Mikroprozessor verwendet.









